Landeswahlausschuss lässt 18 Parteien zur Bundestagswahl in Hessen zu

Der Landeswahlausschuss hat am Freitag in Wiesbaden über die Zulassung der Landeslisten für die Bundestagswahl am 24. September 2017 in Hessen entschieden und 18 von 20 eingereichten Listen zugelassen.

Die Landesliste von Die Violetten – DIE VIOLETTEN wurde vom Landeswahlausschuss zurückgewiesen, da für diese Liste nicht die erforderlichen 2000 Unterstützungsunterschriften vorlagen. Die Allianz Deutscher Demokraten hatte ihre Landesliste zurückgenommen.

Die zugelassenen Landeslisten sind nachstehend in der offiziellen Schreibweise und der Reihenfolge aufgelistet, wie sie auf dem Stimmzettel aufgeführt werden (in Klammern: Gesamtzahl der zugelassenen Bewerberinnen und Bewerber / Zahl der Bewerberinnen):

  1. Christlich Demokratische Union Deutschlands  - CDU - (44/20)
  2. Sozialdemokratische Partei Deutschlands - SPD - (49/22)
  3. BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN - GRÜNE - (24/14)
  4. DIE LINKE – DIE LINKE - (14/8)
  5. Alternative für Deutschland - AfD - (19/5)
  6. Freie Demokratische Partei - FDP - (22/5)
  7. Piratenpartei Deutschland - PIRATEN - (28/5)
  8. Nationaldemokratische Partei Deutschlands - NPD - (11/2)
  9. FREIE WÄHLER – FREIE WÄHLER - (39/7)
  10. Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung
    und basisdemokratische Initiative - Die PARTEI – (29/5)
  11. Bürgerrechtsbewegung Solidarität - BüSo – (5/0)
  12. Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands - MLPD – (14/5)
  13. Bündnis Grundeinkommen - BGE - (12/5)
  14. Deutsche Kommunistische Partei – DKP - (21/2)
  15. Deutsche Mitte – DM - (6/2)
  16. Ökologisch-Demokratische Partei – ÖDP - (7/3)
  17. PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ – Tierschutzpartei - (4/3)
  18. V-Partei³ - Partei für Veränderung, Vegetarier und Veganer – V-Partei³ - (5/1)

Auf den zugelassenen Landeslisten kandidieren insgesamt 353 Bewerberinnen und Bewerber, etwas weniger als ein Drittel davon (114) sind Frauen.

Die Landeslisten können unter www.wahlen.hessen.de eingesehen werden.

Ebenfalls am Freitag beschließen die Kreiswahlausschüsse in den Bundestagswahlkreisen über die Zulassung der Kreiswahlvorschläge. Nach den Vorprüfungen der Kreiswahlleiter ist damit zu rechnen, dass CDU, SPD, GRÜNE, DIE LINKE, AfD und FDP in allen 22 hessischen Bundestagswahlkreisen mit Wahlkreisbewerberinnen und –bewerbern antreten werden. Um Direktmandate bewerben sich auch FREIE WÄHLER in 21, NPD, Die PARTEI und MLPD in sechs, PIRATEN in fünf sowie DKP, DIE VIOLETTEN und Sozialistische Gleichheitspartei, Vierte Internationale (SGP) in einem Wahlkreis.

In den Bundestagswahlkreisen 168 – Kassel und  188 – Bergstraße haben jeweils zwei Einzelbewerber und in den Wahlkreisen  167 - Waldeck, 171 - Marburg, 172 – Lahn-Dill, 173 – Gießen  und 187 - Odenwald jeweils ein Einzelbewerber die erforderlichen 200 Unterstützungsunterschriften vorgelegt.

In den 22 hessischen Bundestagswahlkreisen bewerben sich damit voraussichtlich 187 Bewerberinnen und Bewerber, davon 47 Frauen, um die Direktmandate.

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