Ersatzbewerberinnen und -bewerber

Bei der Landtagswahl muss für jede Wahlkreisbewerberin und jeden Wahlkreisbewerber eine Ersatz­bewerberin bzw. ein Ersatzbewerber aufgestellt werden, sonst wird der Wahlvorschlag nicht zuge­lassen. Damit werden zwei Ziele verfolgt: Stirbt die im Kreiswahlvorschlag als Bewerberin oder Bewerber benannte Person oder verliert sie die Wählbarkeit, so tritt die im Wahlvorschlag als Ersatzbewerberin oder -bewerber benannte Person an deren Stelle. Damit soll verhindert werden, dass wegen eines Todesfalles eine Nachwahl durchgeführt werden muss. Außerdem gewährleistet diese Regelung, dass der Wahlkreis stets von einer Person repräsentiert wird, die den Wählerinnen und Wählern im Zeitpunkt der Wahl bekannt ist. Verzichtet die im Wahlkreis gewählte Person auf ihr Mandat oder scheidet sie aus einem anderen Grund aus dem Landtag aus, so rückt die Ersatzbewerberin oder der Ersatzbewerber in den Landtag nach.

Rechtsregelung:

§ 19 Abs. 1, § 26 Abs. 3 Landtagswahlgesetz – LWG - (Kreiswahlvorschlag)
§ 40 Abs. 2 LWG (Nachfolge von Abgeordneten)

Siehe auch: Kreiswahlvorschlag

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