Überhangmandate

Überhangmandate entstehen, wenn von einer Partei mehr Wahlkreisbewerberinnen und Wahlkreisbewerber in den Landtag gewählt werden, als der Partei Sitze nach der Verhältnisrechnung zustehen. Die hierdurch entstehenden Überhangmandate werden durch sogenannte Ausgleichmandate ausgeglichen. Das bedeutet, dass die Zahl der Mandate im Landtag über die gesetzlich festgelegten 110 hinaus so lange erhöht wird, bis die Partei mit den Überhangmandaten die entsprechende Anzahl an Mandaten auch nach der Verhältnisrechnung erhält. Auf der Basis der erhöhten Mandatszahl werden dann auch die Sitzansprüche der übrigen an der Sitzverteilung teilnehmenden Parteien und Wählergruppen neu berechnet.

Rechtsgrundlagen:
§ 10 Abs. 5 Landtagswahlgesetz

Siehe auch: Ausgleichsmandate und Wahlsystem

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