Listennachfolge

Scheidet eine aus einer Landesliste als Abgeordnete gewählte Person aus dem Landtag aus, rückt die nächste auf der Landesliste derselben Partei genannte Bewerberin oder der nächste genannte Bewerber, die oder der noch nicht zur oder zum Abgeordneten berufen ist, nach. Dabei bleiben bei der Nachfolge diejenigen Bewerberinnen und Bewerber unberücksichtigt, die seit dem Zeitpunkt der Aufstellung der Landesliste aus der Partei ausgeschieden sind oder die gegenüber dem Landeswahlleiter schriftlich ihren Verzicht auf ihre Anwartschaft erklärt haben. Ist die Liste erschöpft, so bleibt der Sitz unbesetzt. Die Feststellung über die Nachfolge trifft der Landeswahlleiter.

Im Wahlkreis direkt gewählte Abgeordnete werden nur dann durch eine Listennachfolgerin oder einen Listennachfolger ersetzt, wenn die Ersatzbewerberin oder der Ersatzbewerber schon nachgerückt ist oder das Mandat nicht annehmen kann oder will. 

Rechtsgrundlage:
§ 40 Abs. 1 Landtagswahlgesetz

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